Vive la france! Solidaritäts-Barbarie Entenbrust á l'orange

Hallo liebe Leser,
nach den schrecklichen Ereignissen in Paris, war mir einfach danach ein typisch französisches Gericht zu kochen um damit ein klein wenig, mit den mir möglichen Mitteln, Frankreich meine Solidarität zu zeigen.

Hier geht es zum Rezept der Solidaritäts Barbarie Entenbrust á l'orange mit Apfel-Blaukraut und Kartoffel-Pastinakenstampf. Make Love not war!

Die Barbarie Entenbrust ist eines der Symbole der französischen Gastronomie. Sie überzeugt durch rotes, mageres Fleisch und wurde einst im 16. Jahrhundert aus Südamerika von Columbus importiert.

Einkaufszettel für 2-3 Personen:
Barbarie Entenbrust
1 Barbarie Entenbrust
1 Stengel frischen Rosmarin
2 Bio-Orangen (es wird auch etwas Schale verwendet)
2 Esslöffel Grand Marnier
2 Esslöffel Quittengelee von Die Landfrau
Salz Pfeffer

Apfelrotkraut
1/2 Rotkohl
1 Zwiebel
1 Apfel
1/2 Glas Quittengelee von Die Landfrau
1 kleines Glas Rotwein
etwas Zimt, Nelkenpulver, 2 Wacholderbeeren
Butterschmalz

Kartoffel-Pastinakenstampf
6 große Kartoffeln
2 Pastinaken
200 ml Sahne oder Milch
1 Teelöffel Butter
Wer das Ganze überbacken möchte, kann noch 1 Ei in den Stampf rühren und etwas Sahne mit Parmesan darüber gießen, dann gratiniert der Stampf sehr schön. Dann für 10 min in den Grill im Ofen.

Zubereitung:

Wir beginnen mit dem Apfelrotkraut. Wenn es schnell gehen soll, könnt ihr auch bei der Landfrau ein Apfelrotkraut kaufen. Es ist im Stuttgarter Laden in der Calwer Passage (bei "Herr Kächele" an den Rolltreppen) gerade frisch eingetroffen.
Zubereitung Blaukraut:
  • Das Blaukraut wird in der Küchenmaschine oder mit scharfem Messer dünn geschnitten. 
  • Dann Zwiebel kleinschneiden und anbraten.
  • Das Blaukraut und den klein geschnittenen und geschälten Apfel zu den Zwiebeln geben, salzen, die Gewürze wie Nelken, Wacholderbeeren und Zimt zugegeben und mit etwas Rotwein und Wasser köcheln.
  • Damit das Blaukraut nicht anbrennt, gebt ihr das halbe Glas Quittengelee erst zum Schluß dazu. Immer wieder umrühren. Sobald das Blaukraut weich ist gebt ihr das Quittengelee dazu, schmeckt nochmals ab und fertig ist eure Beilage.
Zubereitung Kartoffel-Pastinakenstampf:
  • Bevor ihr mit der Entenbrust beginnt, schält ihr die Kartofeln und Pastinaken und setzt sie schon mal in einen Topf mit ca. 300 ml Wasser und lasst das ganze ca. 15 min kochen. 
  • Das Wasser wird abgegossen und nun schlagt ihr mit einem Teelöffel Butter, etwas warmer Milch oder Sahne die Kartoffeln und die Pastinaken zu einem Brei. Eigentlich ist der Stampf nun fertig. Ihr könnt aber auch noch ein Ei dazu gegeben und mit etwas Sahne und Parmesan im heißen Backofen überbacken. Das schmeckt dann noch besser und kann mit Formen ausgestochen werden.
Zubereitung Barbarie Entenbrust:
  • Die Haut der Barbarie Entenbrust quer einschneiden damit das Fett austreten kann. Salzen, Pfeffern und mit Rosmarinnadeln spicken. 
  • Den restlichen Rosmarin und etwas Orangenschale fein hacken für die Orangensauce.
  • Nun die Barbarie Entenbrust zuerst mit der Hautseite anbraten bis diese Seite schön knusprig ist. Dann wenden.
  • Nun gebt ihr die Entenbrust in eine Auflaufform und deckt sie mit einer Alufolie ab damit sie nicht austrocknet.
  • Während die Entenbrust im Ofen noch etwas gart, gebt ihr die filettierten Orangen, die Orangenschalen und den klein gehackten Rosmarin in eine Pfanne. Mit 2 Esslöffeln Quittengelee lasst ihr nun die Filets karamellisieren.  Mit dem Grand Marnier (Orangenlikör) wird eingekocht. Noch etwas Salz und Pfeffer dazu und köcheln lassen. Nach 10 min ist die Orangensauce etwas eingedickt und bereit für die Entenbrust. 
  • Die Entenbrust kann nun aus dem Ofen. Ihr schneidet sie in Scheiben und nun übergießt ihr sie mit der Orangensauce.


Et voila! Köstlich, köstlich, köstlich. Wer es nachkocht, kann mir gerne Bilder senden oder auf facebook posten. Darüber freue ich mich sehr.

Herzlichst, Eure Landfrau


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