Direkt zum Hauptbereich

Alte Einmachgläser - hübsche Tausendsassa

Liebe Landfrauenfreunde,

es lohnt sich die Keller der Großeltern zu durchstöbern. Dort lassen sich die guten alten Einmachgläser finden, die nach wie vor in ihrer Formgebung zeitlos und schlicht sind. Zum Einsatz kommen sie bei mir gerne als Windlicht oder Blumenvase. Ich wäre nicht kreative Landfrau, hätte ich mich nicht an die Nähmaschine gesetzt um die Einmachgläser mit neuem Kleide auszustaffieren. Schaut, was entstanden ist:


Erst schneide ich die Stoffbanderole in Form und nähe den Stoff oben und unten um. Bevor ich ihn zusammen nähe, wird der Stoff bestempelt. Dafür  verwendet ihr Buchstabenschablonen und Stofffarbe, die ihr dann nur noch bügeln müsst um haltbar zu machen. 
Nun könnt ihr die umnähten Dosen und Gläser als Stiftehalter verwenden, als Windlicht, Vase oder als Ordnungshelfer für Kleinteile. Die Dosen habe ich oben entgratet, damit man sich nicht verletzt und noch ein Klebeband/Masking tape aufgeklebt.


Weckglas als Blumenvase, das immer passt.



Bastelt schön! Herzlichst, Die Landfrau



Kommentare

  1. Ideen muss man haben, so bekommt man auch noch Stoffreste weg ;-)

    AntwortenLöschen
  2. ...da braucht man dann aber nicht die schönen alten Weckgläser von Großmutter nehmen, wenn man sie sowieso mit Stofffetzen verhüllt!
    Gerade die Kontur und Schrift eines (ur-)alten Weckglases hat ihren ganz eigenen Charme und braucht sich nicht im Geringsten zu verstecken!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

      Löschen
    2. Lieber anonymer Schreiber, als "Stofffetzen" würde ich meine hübsch bemalten und genähten Hüllen keineswegs bezeichnen wollen. Dass alte Einmachgläser jedoch ihren ganz eigenen Charme haben, stelle ich keineswegs in Frage.
      Herzlichst, Die Landfrau

      Löschen

Kommentar posten

Nach Prüfung wird dein Kommentar veröffentlicht.

Beliebte Posts aus diesem Blog

Kartoffelgratin - verdammt lecker!

Hallo ihr Lieben, wenn ich meine Tochter frage was sie sich zu essen wünscht ruft sie laut "Kartoffelgratin". Recht hat sie - bei einem selbstgemachten Kartoffelgratin jubeln die Geschmacksknospen. Er steht und fällt natürlich mit der Kartoffel. Verwendet eine stärkehaltige, gute Kartoffel und spart nicht an Butterflöckchen und Muskat und verschiebt eure Diät einfach auf morgen. :-) Ihr benötigt nur etwas Zeit, da viel geschichtet wird. Aber der Aufwand lohnt, ihr werdet sehen. Hier kommt das ultimative Rezept für euch. Dazu passt hervorragend ein grüner Salat. Rezept für eine Auflaufform, ca. 4 Personen: 1 kg Kartoffeln 200 ml Brühe 200 ml Milch 200 ml Sahne (wenn schon denn schon) 50 g Emmentaler oder Gouda gerieben Muskat, Salz, Pfeffer Die Kartoffeln schälen und ganz dünn schneiden. Am besten geht es in der Küchenmaschine - sofern ihr eine habt. Hauptsache dünne Scheiben, sonst schmeckt der Gratin nicht. Einen Mix aus Brühe mit Wasser, Milch und Sahne

Schwäbisch-vegetarische Maultaschen

Wir Schwaben verstecken Freitags unser Fleisch in Nudeltaschen. So nennt man hierzulande diese Köstlichkeiten auch gerne "Gottesbscheisserle". Füllen könnt ihr sie wie ihr lustig seid. Mit Kürbis, Brät, oder Ricotta. Ich habe mich für eine vegetarische Variante mit Gemüse und Käse entschieden und sie dann in Salbeibutter knusprig angebraten, was letztlich das absolute I-Tüpfelchen war. So schaut:

Endlich Herbst - Quittenmarmelade

Endlich ist sie da, die Lieblings Jahreszeit der Landfrau. Der Herbst! Quitten, Kürbisse, warme Decken, endlich wieder Mützen tragen und lange Spaziergänge in bunten Herbstwäldern. Auf dem Markt konnte ich bereits Quitten entdecken und hole mir ihren wunderbaren Duft ins Haus indem ich sie zu Marmelade verkoche: