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Rhabarberkuchen à la Steffi

Neulich durfte ich von Steffis wunderbarem Rhabarberkuchen probieren. Zuhause angekommen musste ich ihn sofort nachbacken. Der Teig ist wunderbar fluffig, fast wie bei einem Biskuit. Das Wochenende naht, der Rhabarber wächst - ihr solltet ihn unbedingt ausprobieren! Hier geht es zum Rezept:

Auf meinen Rhabarber im Landfrauengarten bin ich mächtig stolz. Meine Nachbarin Gabi schenkte ihn mir
und es scheint ihm bei mir zu gefallen.
Rezept:
100 g Butter
250 g Zucker (100 g für den Teig, 150 g für das Baiser
1 Päckchen Bourbon Vanille
3 Eier (trennen, die Eiweiße sind für das Baiser)
150 g Dinkelmehl 1050
100 g Speisestärke (Kartoffel- oder Maisstärke)
3 Teelöffel Backpulver
125 ml Milch
600 g Rhabarber

Zubereitung:
  1. Das Mehl, die Speisestärke und das Backpulver in eine Rührschüssel geben. Dann die kalte Butter, drei Eigelbe, das Vanillepulver und 100 g Zucker zugeben. Mit dem Rührgerät rühren und nach und nach die Milch zugeben. Es soll ein klebriger Teig entstehen. Evtl. noch etwas mehr Milch zugeben.
  2.  Zuerst sieht es nicht danach aus als ob der Teig für ein ganzes Blech reichen würde, doch es passt mengenmäßig. Verteilt den Teig auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech.
  3. Der Rhabarber wird geschält und in kleine Stücke geschnitten. Dann auf dem Teig verteilt und 15 Minuten bei 180 Grad im Ofen vorgebacken.
  4. In der Zeit in der euer Rhabarberkuchen im Ofen ist, könnt ihr das Baiser vorbereiten. Hierfür rührt ihr die Eiweiße mit dem Zucker steif.
  5. Nun verteilt ihr das Baiser mit einem Teigschaber auf dem Blech und backt den Kuchen weitere 15 Minuten.




Habt ein sonniges Wochenende. Eure Landfrau

Kommentare

  1. Der Kuchen ist wirklich super. Vor allem ist er schön dünn und man braucht nicht so viele Eier. Der Besuch ist jedesmal begeistert.

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