Darf ich vorstellen: Indonesisches Putengulasch aus dem Wonderbag

Die Landfrau testet den "Wonderbag"

Hallo ihr Lieben,

neulich las ich in einer Zeitschrift über den "Wonderbag". Einen Stoffsack im hübschen afrikanischen Stoffdesign, gefüllt mit Styroporkügelchen, der ohne Energiezufuhr das Essen fertig gart. Revolutionär und sehr im Sinne einer ökologischen Landfrau. Einen Wonderbag später, teste ich ihn mit verschiedensten Gerichten und bin begeistert! Der Wonderbag spart Zeit, die ich bisher am Herd verbrachte und ich kann bereits morgens ein Gericht kurz vor garen, in den Wonderbag stellen und meine Tochter kann nach der Schule die fertige Mahlzeit essen.

Eintöpfe, Fleisch- und Gemüsegerichte, Milchreis - alles kann man darin zubereiten. Der Vorteil ist, nichts brennt an und wird schonend gegart. Der Wonderbag kann darüber hinaus auch zum kühlenden Tortentransport oder als Warmhaltebox dienen.
Mit dem Kauf eines Wonderbags schenkt ihr Hilfe für Familien und Frauen in Südafrika, dem Ursprungsland des Wonderbags. D.h. für jeden gekauften Wonderbag wird in Südafrika ein Wonderbag an eine bedürftige Familie verschenkt. Bravo, ein tolles Produkt, das ich sehr gerne bekoche. Wer ihn bestellen mag, hier geht es zum Wonderbag-Glück.

Und hier zum Rezept:

Alte Einmachgläser - hübsche Tausendsassa

Liebe Landfrauenfreunde,

es lohnt sich die Keller der Großeltern zu durchstöbern. Dort lassen sich die guten alten Einmachgläser finden, die nach wie vor in ihrer Formgebung zeitlos und schlicht sind. Zum Einsatz kommen sie bei mir gerne als Windlicht oder Blumenvase. Ich wäre nicht kreative Landfrau, hätte ich mich nicht an die Nähmaschine gesetzt um die Einmachgläser mit neuem Kleide auszustaffieren. Schaut, was entstanden ist:


Erst schneide ich die Stoffbanderole in Form und nähe den Stoff oben und unten um. Bevor ich ihn zusammen nähe, wird der Stoff bestempelt. Dafür  verwendet ihr Buchstabenschablonen und Stofffarbe, die ihr dann nur noch bügeln müsst um haltbar zu machen. 
Nun könnt ihr die umnähten Dosen und Gläser als Stiftehalter verwenden, als Windlicht, Vase oder als Ordnungshelfer für Kleinteile. Die Dosen habe ich oben entgratet, damit man sich nicht verletzt und noch ein Klebeband/Masking tape aufgeklebt.


Weckglas als Blumenvase, das immer passt.



Bastelt schön! Herzlichst, Die Landfrau



Vegane Orangen-Lavendel-Muffins mit Heidelbeer-Vanillecreme

Hallo liebe Landfrauenfreunde, 
auch wenn das Wetter nicht unbedingt nach Sommer anmutet, tu ich mal so als ob das Wochenende Sonnenstunden für Kaffeeklatsch im Garten biete und habe tolle vegane Muffins gebacken, die ich mit Orangensaft und Lavendel aromatisiert habe. Als Topping gibt es eine leckere Vanillecreme, die ich aus dem schönen veganen Rezept von GU entnommen habe und um Heidelbeeren erweitert habe.
Und hier geht es zum Rezept der Orangen-Lavendel Muffins:

Einkaufszettel:
250 g Mehl
125 g Zucker
Prise Lavendel
1 Päckchen Weinsteinbackpulver
100 ml neutrales Öl
4 EL sprudelndes Mineralwasser
Saft einer Orange
1/2 geriebenen Apfel
1/2 Glas Orangen-Chili-Ingwer Marmelade von "Die Landfrau"
Zutaten für Vanillcreme bitte dem veganen Rezept von GU entnehmen
1 Hand voll Heidelbeeren (ein paar kommen in die Vanillecreme, mit dem Rest die Muffins dekorieren)
Zubereitung:

  1. Mehl, Zucker, Backpulver und Lavendel mischen.
  2. Nun den pürierten halben Apfel, das Mineralwasser, den Orangensaft und das Öl zugeben und alles miteinander verrühren.
  3. Den Teig in die Muffinsförmchen geben und auf jeden Muffin einen Teelöffel Orangenmarmelade geben (diese gibt es bei der Landfrau an den nächsten vier Samstagen - ab dem 23.08. im Landfrauenhaus am Stuttgarter Killesberg im Sommerschlussverkauf zu erwerben. Von 15 - 17.00 Uhr)
  4. Bei 180 Grad ca. 20 min backen.
  5. Nun die Vanillecreme mit Heidelbeeren herstellen und auf die fertigen Muffins geben. Mit Zitronenmelisse und Heidelbeere dekorieren.







Grillfisch und Gesichtsmasken im Allgäu

Das ist mal eine Mischung, was? Inzwischen reisen wir jährlich einmal mit Freunden in das schöne Allgäu, Nähe dem Fellhorn, auf eine herrliche Holzhütte. Neben dem Wandern stand dieses mal auch Wellness auf dem Programm. Mit einfachen Mitteln haben wir uns sehr effiziente Gesichtsmasken angerührt um noch schöner zu werden. :-) Diese trugen wir auf Gesicht und Körper auf und wuschen sie mit kühlen Bergwasser aus dem Brunnen ab. Wie ihr ganz einfach die Gesichtsmasken ohne irgend eine Chemiezutat herstellen könnt, erkläre ich euch unten.
Abends gab es Fisch und dazu einen bunten Salat und selbst gemachten Tsatsiki. Dieser ist schnell und einfach vorbereitet und schmeckt genial zu Fisch und Fleisch. Auch dieses Rezept habe ich für euch
beschrieben. 


Beginnen wir mit den Gesichtsmasken. Zuerst gab es ein Olivenöl-Zucker-Peeling aus:
  • 3 Esslöffeln Olivenöl
  • 2 Esslöffeln Zucker (alternativ geht auch Salz)
Der Zucker gibt einen guten Peeling Effekt und reinigt eure Haut um dann für die Feuchtigkeitsmaske bereit zu sein. Das Peeling reibt ihr gut in die Haut ein und wascht es dann (zuhause natürlich in der Badewanne) mit kühlem Bergwasser ab.
Die nächste Rund folgt. Die Quark-Zitronen-Honig-Maske:

  • 6 Esslöffel Quark
  • Saft einer Zitrone 
  • 1 Teelöffel flüssigen Honig

Diese Maske ist wunderbar gegen trockene und unreine Haut und der Quark und Honig haben eine feuchtende Wirkung. Ihr lasst die Maske eine halbe Std. einwirken, dann beginnt sie auf der Haut zu trocknen und zu spannen. Wascht sie mit warmen Wasser ab. Nun ist eure Haut gut durchblutet und wunderschön rosig. Wenn ihr euch Freunde dazu einladet, macht es gleich doppelt so viel Spaß.

Zum Schluss haben wir uns noch Gurkenmasken auf das Gesicht gelegt und ein wohlverdientes Sonnenbad genommen. Und nun zum Kulinarischen. Es gibt Fisch, Tsatsiki, Süßkartoffeln und Karotten.
Die Kartoffeln, Süßkartoffeln und Karotten habe ich in Salzwasser vorgekocht damit sie auf dem Grill schneller fertig. Dann einfach etwas Salz und Olivenöl darüber geben. Richtig gutes Bio Gemüse hat einen so hohen Eigengeschmack, dass es pur am besten schmeckt.
 Den Fisch haben wir mit Knoblauch, Salz- und Olivenöl mariniert und direkt so auf den Grill gelegt.
Rezept Tsatsiki:
1 Gurke
2 Knoblauchzehen
Salz
500 g Quark
150 g Joghurt

Zubereitung:
Den Quark und den Joghurt verrühren. Die Gurke hinein raspeln. Den Knoblauch durchgedrückt hinzu geben. Mit Salz abschmecken.

 



Genießt euren Sommer!
Herzlichst, 
Die Landfrau

Vive la france!

Artischocken mit Kirschvinaigrette und Oliven-Rosmarin Focaccia



Ihr wollt wissen, was eine Landfrau richtig glücklich macht? Eine Frankreichreise! Das fängt gleich im Elsass an. Denn bereits dort gibt es Demi Sel Butter, Eclairs, Pâté, Käse und Artischocken. Also das Paradies für Gourmetgaumen. Wir waren auf ein derart schönes Anwesen bei Haguenau eingeladen, was einen den Atem stocken ließ. Natürlich habe ich auch an euch gedacht und Eindrücke und Rezepte mitgebracht.



Et voilà, hier geht es zu den Rezepten:

Landfrauenkorb zu gewinnen

Schaut mal, in der neuesten Ausgabe des BW-Bank Magazins "Zaunkönig" (Ausgabe 2/2014) könnt ihr einen Überraschungskorb von "Die Landfrau" gewinnen. Die Magazine liegen in den BW-Bank Filialen aus.
Viel Glück wünscht euch
Die Landfrau


Eins, zwei, drei, Grillerei!

Hallo ihr Lieben, 
heute habe ich köstliche Rezeptideen für eure Grillabende. Sie sind schnell und einfach zubereitet, manche bereits am Vortag, und die Gäste können sie schon mal als Vorspeise essen, so lange die Grillwurst noch auf dem Feuer brät.

Weiterhin habe ich Rezeptideen für ein scharfes Pflaumen Chutney als Sauce zum Gegrilltem, Champignons mit Taleggio gefüllt, Süßkartoffeln, Schafskäse aus dem Ofen, Antipasti, einen Bulgursalat mit Minze und Zitrone, arabischen Reis mit gedünstetem Weißkohl und zu guter letzt vegetarische Burger, die ihr wunderbar auf den Grill legen könnt. Die Rezepte habe ich dieses mal nicht so ausführlich beschrieben. Bei Fragen schreibt mich einfach an, dann helfe ich gerne mit den Mengenangaben. 
Jetzt aber den Sommer genießen und schon mal den Grill anheizen. Ideen habt ihr ja jetzt ausreichend. :-)
Als Beilage zu Fleisch ist der Basmatireis mit Weißkohl und arabischem Dukkah (geröstete Gewürze, Sonnenblumenkerne und Sesam) ein perfekter Begleiter. Ihr kocht Basmatireis, parallel wird der Weißkohl in dünne Streifen geschnitten und ebenfalls in etwas Brühe gedünstet. Den Weißkohl würze ich mit etwas Fenchel und Anis, den ich zuvor im Mörser zerrieben habe. Wenn alles gar ist, wird Reis und Kohl vermengt und mit Dukkah bestreut. Das Dukkah könnt ihr entweder selbst herstellen oder bei "Die Landfrau" auf meiner Bestellseite ordern. Dukkah ist eine tolle Gewürzmischung, die ich für alle Speisen verwende, die etwas aufgepeppt werden müssen. Auf Reisgerichten für mich nicht wegzudenken.
Eine sehr schnelle Vorspeise ist der Schaftskäse aus dem Ofen. Hierfür Schafskäse in Würfel schneiden, auf ein mit Olivenöl beträufeltes Blech geben. Gewürfelten Paprika, kleine Schalotten, Stangensellerie und schwarze Oliven darüber streuen. Olivenöl mit Salz und Chilipulver anrühren und über den Schafskäse träufeln. Bei 180 Grad in den Ofen schieben bis das Gemüse gar ist. Das Ganze könnt ihr natürlich auch in Alufolie packen und direkt auf dem Grill legen.
Bulgursalat - den Bulgur kocht ihr entsprechend der Packungsbeilage. Wenn er gar ist, werden Erbsen zugegeben, klein geschnittene Tomaten, etwas Ruccola und Gurken. Gewürzt wird der Bulgursalat mit frischem Zitronensaft einer Zitrone, etwas Olivenöl und Salz. Zum Schluß wird frische marokkanische Minze klein geschnitten und unter den Salat gehoben. Dieser Salat sollte mindestens eine Std. durchziehen. Wenn er nach dem Durchziehen zu trocken ist, gebt noch etwas Essig dazu.

Antipasti - schmeckt immer zu Gegrilltem und kann genauso in einer Grillschale auf dem Grill gegart werden. Kartoffeln und Karotten gare ich aber vor, da sie sonst so lange brauchen auf dem Grill. Die Marinade besteht aus Olivenöl, Knoblauch, Meersalz, Rosmarin und etwas Chili. Wenn ihr die Antipasti im Ofen zubereitet, gebt noch etwas Wasser und Brühe hinzu. Dann müsst ihr weniger Öl verwenden.
Meine Veggieburger bestehen entweder aus Quinoa, aus Kartoffeln und Karotten oder aus Amaranth. Ihr könnt es euch aussuchen. Auf 200 g gegartem Getreide kommt ein Ei zum Binden und immer etwas Mehl. Noch klein geschnittene Zwiebel zufügen und mit Salz, Pfeffer, einem Hauch Zimt und Estragon würzen und in der Pfanne vorbraten. Dann müssen die Veggieburger nicht mehr so lange auf den Grill und haben keine Chance zu braun zu werden. Perfekt dazu schmeckt übrigens das Mango Chutney meiner Marke "Die Landfrau". Bestellbar auf meiner Bestellseite.
Ich liebe Süßkartoffeln. In Neuseeland heißen sie "Kumera" und wenn ich dort hinreise, ist es Standard, dass sie mir meine Mutter zubereitet. Am besten schmecken sie vom Grill. Dabei muss man nur Acht geben, dass sie nicht auseinander fallen. Eingelegt werden sie mit etwas Zitronensaft, Meersalz, Frühlingszwiebel und Rosmarin. Ihr könnt sie ebenfalls im Ofen vor garen, dannstehen die Süßkartoffeln schneller als Beilage zur Verfügung.
Pflaumen Chutney - ein Muss zu Gegrilltem. Ich könnte darin baden. Man nehme Pflaumen, lege diese ber Nacht ein in reichlich Zucker, Saft einer Orange, Orangenschalen ebenfalls zugeben (stellen das Pektin zum Gelieren zur Verfügung), Rotwein, Apfelwürfel, Zimt, Pigment, Lorbeer, Chilipulver und etwas Salz. Am nächsten Tag kocht ihr das Chutney auf kleiner Flamme und rührt immer wieder um. Eine große Zwiebel schneidet ihr in kleine Würfel und bratet sie braun an. Gebt die braunen Zwiebeln ebenfalls unter das Chutney. Nun die Orangenschalen und das Lorbeerblatt wieder entfernen. Das Chutney ist fertig wenn es es gut eingedickt ist. Zur Abrundung könnt ihr noch etwas Balsamicoessig zugeben. Dieses Chutney passt hervorragend zu Fleisch. Wenn ihr es passiert, könnt ihr es in Flaschen abfüllen. Scharfes Pflaumen Chutney von Die Landfrau - hier bestellbar.
Als feine Beilage zu Gegrilltem eignet sich der Rote Bete Dipp - diesen schmackhaften Dipp könnt ihr bereits am Vortag zubereiten. Ihr kocht Quinoa, separat kocht ihr die Rote Bete. Wenn die Rote Bete weich ist, wird sie geschält und in Würfel geschnitten und mit dem Quinoa vermengt. Nun noch mit Salz, Koriander und etwas Zitronensaft würzen. Wer mag kann noch kurz vor dem Servieren Zwiebelwürfel unterrühren. Den Dipp gibt es in Kürze bei "Die Landfrau", auf meiner Bestellseite unter "vegetarischer Brotaufstrich" wieder zu bestellen.
Nun zu den Taleggio Champignons. Hierfür werden Zwiebel angebraten und klein geschnittene getrocknete Tomaten  zugegeben. Das Ganze löscht ihr mit Rotwein oder mit Balsamicoessig ab. Die Tomatenmasse gebt ihr in die ausgehöhlten Champignons. Oben auf kommt der Taleggio Käse. Die Champignons könnt ihr entweder im Ofen zubereiten (hierzu aber noch etwas Brühe in eine Auflaufform füllen, da die Champignons sonst zu sehr austrocknen) oder ebenfalls auf dem Grill zubereiten. Damit sie nicht austrocknen, empfehle ich auch hier, sie in Alufolie einzupacken.
Viel Freude beim Grillen!
Eure Landfrau


Die Landfrau kocht in Nationalfarben: Vegetarischer Rote Beete Gratin

Langsam finde ich richtig Gefallen daran, in Deutschlandfarben zu kochen. Neulich stellte ich euch auf facebook ja bereits unser Schwarz-Rot-Goldenes Buffet vor. Heute folgt ein Rote Beete-Kartoffel-Auflauf. Eigentlich fehlt noch die Aubergine. Die schmeckt uns aber nicht. Die Backkruste gab uns aber die dritte fehlende Farbe hinzu (ansonsten eignet sich der Gratin auch für Spanien Fans wie meine Tochter :-) und geschmeckt hat der Auflauf einfach köstlich. Ich mag die Süße der Roten Beete in Kombination mit Käse - yummy! 



Hier habe ich das Rezept für euch: